Autor: Radieschen

[REZENSION] “Der Hausmann” von Wlada Kolosowa

Ein junges Paar zieht in eine neue Woh­nung, weil die alte zu teuer wurde. Er, Tim, arbeit­et ger­ade an sein­er Graph­ic Nov­el (The­ma: Kli­mawan­del; hoch oben im Nor­den taut der Per­mafrost­bo­den). Tims Fre­undin Thea hat ger­ade bei einem Start-up begonnen, sich um die Social-media-Kam­­pag­­nen für veg­anes Hun­de­fut­ter zu küm­mern. In dem Haus wohnen außer­dem Max­im, ein junger Mann aus der

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DUM – Das Ultimative Magazin wurde 30

Das DUM wurde am 23.10. 1992 geboren. Während ein­er Zug­fahrt. Da saß ich wahrschein­lich ger­ade im Bus zur Schule. Oder schon in der Schule. Das erste Heft wurde dann vor der Kirche in Lan­gen­lois verteilt. Zu Wei­h­nacht­en. Aber lest selb­st. In einem Inter­view hat mir Wolf­gang Kühn näm­lich erzählt, wie das war mit der verkaterten Idee im Zug und dem Verteilen nach der Christmette.

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[NEUE AUSGABE:] #65 – SCHALL & RAUCH

Mutig genug, ihre Texte an uns zu schick­en, waren dies­mal fast dop­pelt so viele Autor:innen als in den let­zten Jahren. Dop­pelte Grat­u­la­tion an alle, die es ins Heft geschafft haben, die ihren Schall lieber laut hin­auss­chreien, als ihn still in sich hineinzufressen, malerisch aus­geleuchtet in Dialekt und Akzent, sei es auf Deutsch, Englisch oder Portugiesisch …

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[REZENSION:] Das Hortschie-Tier und die Lurex-Frau von Manfred Chobot

Im Mai ist er fün­fund­siebzig Jahre alt gewor­den, und nach wie vor gehört Man­fred Chobot zu den pro­duk­tivsten Autoren unseres Lan­des. Dass selb­st Pan­demie und Lock­down ihn nicht vom Schreiben abhal­ten kon­nten, ver­ste­ht sich von selb­st, denn wozu kön­nte der “Heimar­rest” bess­er dienen, als um neue Kopfge­burten zu Papi­er zu brin­gen? Mehr als 130 “Hyper-Texte” ver­sam­meln sich auf den insgesamt

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[REZENSION:] “Und das Universum schweigt” von Johanna Wurzinger

Ein Mann und eine Frau, bei­de nicht mehr ganz jung, die sich im Urlaub ken­nen­ler­nen. Vik­tor, der unge­wollte Ein-Bestseller-Autor,der ger­ade seine Beziehung in den Sand geset­zt hat – und Patrizia, die alles immer unter Kon­trolle haben muss und bei der ersten gröberen Mei­n­ungsver­schieden­heit davon­läuft. Johan­na Wurzinger hätte daraus einen leicht ver­daulichen Wohlfühlro­man strick­en kön­nen. Hat sie aber nicht. Und das

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[REZENSION:] “Erbgut” von Bettina Scheiflinger

Vor etwas mehr als einem Jahr hat Bet­ti­na Schei­flinger beim Anno­Lit­er­atur­SOn­ntag aus ihrem dama­li­gen Roman­manuskript gele­sen und schon damals das Pub­likum, inklu­sive mir, sofort tief in ihren Text gezo­gen. Ein Jahr später ist ihr Debütro­man nun endlich erschienen. Und das Warten hat sich aus­gezahlt. Mit großer sprach­lich­er Fein­heit erzählt Schei­flinger vom Leben mehrerer Gen­er­a­tio­nen, von Familiengeschichte(n), von den ver­schiede­nen Bedeutungen

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